Ängste von Kindern und Jugendlichen

EUR 24,95
Dieses Buch bietet die Möglichkeit, auf Basis der systemischen Psychotherapie und des dieser zugrunde liegenden Krankheitsverständnisses, Angststörungen im Kindes- und Jugendalter in professioneller Weise zu begegnen.
Neben dem klinischen Erscheinungsbild, welches Informationen zur Diagnose und Angststörungen spezifisch erläutert, geht der Autor sowohl auf neurobiologische, evolutionsbiologische als auch auf Risikofaktoren der Angststörung von Kindern und Jugendlichen ein. Das jeweilige Störungsverständnis anerkannter Psychotherapieverfahren und deren Ansätze zur Therapie werden genau herausgearbeitet, bevor detailliert auf das systemtherapeutische Störungsverständnis eingegangen wird. Abbildungen und Tabellen helfen hierbei, dem Leser die einzelnen theoretischen Aspekte der Angst verständlich zu veranschaulichen.
Das Hauptaugenmerk des Buches liegt auf der systemischen Therapie. Anhand von Fallbeispielen, Illustrationen und konkreten Darstellungen wird dem Leser diese spezifische Herangehensweise mit ihren vielen Facetten, Ansätzen und Möglichkeiten sehr anwendungsbezogen und anschaulich näher gebracht. Zwei kurze abschließende Kapitel zur medikamentösen Therapie und Rückfallprophylaxe beenden dieses Buch.
Rezension von: Eva Kadernoschka (29.11.2016)

Ängste von Kindern und Jugendlichen (Störungen systemisch behandeln)
Autoren: Wilhelm Rotthaus, Verlag: Carl-Auer Verlag GmbH 2015

Angststörungen gehören im Kindes- und Jugendalter zu den häufigsten psychischen Störungen. Fast jedes zehnte Kind leidet an einer Angststörung, und es ist heute erwiesen, dass sich Angststörungen nicht „von alleine auswachsen“. In dem Buch sind die wichtigsten Erkenntnisse aus Neurobiologie, Evolutionsbiologie und Physiologie zu Angst und Angststörungen zusammenfassend dargestellt. Es folgt eine Übersicht über die wichtigsten Risikofaktoren sowie das Störungsverständnis und die Therapieansätze der verschiedenen Psychotherapieverfahren. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung eines systemtherapeutischen Krankheitsverständnisses und der Systemischen Psychotherapie der Angststörungen im Kindes- und Jugendalter. Nutzen und Gefahren einer Störungsorientierung werden ebenso diskutiert wie die Vor- und Nachteile diagnostischer Klassifikationen. Vor allem aber wird ein breites Spektrum systemischer Methoden ausgebreitet, die sich für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und ihren Angehörigen anbieten. Sie versprechen nicht nur eine hohe und anhaltende Wirksamkeit und ermöglichen zudem einen humorvoll heiteren Umgang eben auch mit ersten Problemen.

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