Das sind wir: Die SO-KO Gruppe

Heute möchte Ihnen eine Gruppe vorstellen: Die SO-KO Gruppe.

Was wir, denn ich befinde mich auch in der SOzialen KOmpetenz Gruppe, die nur aus jugendlichen Aspis und zwei neurotypischen Erwachsenen besteht,  alles machen, wie so ein Stundenablauf aussieht erfahren Sie hier.

Das Ziel der Gruppe

In dieser Gruppe liegt das Ziel nicht darin, uns ein bestimmtes Verhalten anzutrainieren, damit das Asperger-Syndrom quasi unauffällig wird und man somit „normal“ wirkt, sondern vielmehr darin, bei Gesprächen und Teamaufgaben eine angenehme und verständliche Situation zu schaffen in der sich alle Teilnehmer wohlfühlen.

Wie sieht die Gruppe aus, wann und wo findet sie statt?

In unserer Gruppe sind vier Jungs, aber es sind auch noch Florentine Schalkhammer und Simone Götting dabei, die uns immer wieder Themen und Denkanstöße geben, sowie die Stunden gestalten.

Die Gruppe fand bis jetzt meist donnerstags in einem Seminarraum im Therapiezentrum in der Dampfschiffstraße statt. 

„Unser“ SO-KO Gruppenraum

Die Jungs

Wir alle haben unterschiedliche Hobbys, dies ist auch sehr gut. Doch wir haben eins gemeinsam: Wir haben alle das Asperger-Syndrom.

Aber zurück zu den Hobbys: Egal welches Hobby wir haben, egal ob wir uns für Technik interessieren oder nicht, es verbindet uns, denn dadurch können wir einiges voneinander lernen.

Und an dieser Stelle möchte ich mich noch bei Andreas Steidl bedanken, da er mir ermöglicht hat Beiträge für die Website der Autistenhilfe zu veröffentlichen. Und das Schreiben ist eben auch ein neues Hobby von mir geworden.

Stundenablauf

Meistens treffen wir zirka zehn bis 20 Minuten vor Stundenbeginn im Therapiezentrum in der Dampfschiffstraße ein. Dann „checken wir uns ein“, indem wir ein Bild von uns auf eine „Check-In“ Säule geben.

Die „Check-In“ Säule

Wir fügen noch ein Emoji hinzu, um in der Begrüßungsrunde zu zeigen wie es uns geht und wir uns dann auch erzählen können, warum es uns so geht.

Danach spielen wir ein Spiel oder lernen neue Strategien, um uns mit anderen besser verständigen zu können. Außerdem lernen wir auch voneinander indem wir unsere unterschiedlichen Hobbys und Lieblingsspeisen gegenseitig vorstellen.

Und am Ende jeder Stunde gibt es auch eine gute Jause, wie z. B. Toast, Brote mit Aufstrich oder Tiramisu, die immer jemand anderer mitnimmt.

Meine Meinung über die SO-KO Gruppe

Ich finde es wirklich toll, dass die SO-KO Gruppe vor mittlerweile 15 Jahren, damals gab es auch noch andere Formen, gegründet wurde. Wie schon weiter oben erwähnt ist es schön, dass wir über alles reden können. Zuletzt haben wir zum Beispiel über Hygiene gesprochen und so erfahren was den anderen Hygiene bedeutet und was sie zum Beispiel ekelhaft finden.

Die einen finden zum Beispiel Schmatzen ekelhaft, die anderen wiederum dreckige Fingernägel.

Und was ich auch toll finde ist, dass wir am Ende jedes SO-KO Gruppen-Semesters einen Ausflug machen. Über unseren letzten Ausflug vor den Sommerferien, werde ich Ihnen demnächst mehr erzählen.

Würde ich die Gruppe weiterempfehlen?

Ja, ich würde die SO-KO-Gruppe auf jeden Fall weiterempfehlen. Man lernt viel Nützliches dazu und erfährt wie andere Aspis ihren Alltag verbringen, was sie machen, wie speziellere Schulformen aussehen und vieles mehr. Deshalb ist es auch so interessant in dieser Gruppe zu sein, selbst wenn ich am Anfang des zweiten Gruppensemesters nicht dorthin wollte, weil ich nicht wöchentlich einen „Umweg“ zur Autistenhilfe in die Dampfschiffstraße fahren wollte. Aber letztendlich haben es Andy und Simone geschafft mich zu überzeugen die Gruppe weiterhin zu besuchen.

Bilder: Autistenhilfe , Privat

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