Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung

EUR 39,95
Unsere Rezension: Der amerikanische Berufsverband der Ergotherapie hat eine Reihe an Praxisleitlinien namens “The AOTA Practice Guidelines Series” herausgegeben. Der vorliegende 1. Band beschreibt Ergotherapie mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Er richtet sich an Ergotherapeuten in der Praxis, sowie in der Forschung, Aus- und Weiterbildung. Darüber hinaus können Praktiker anderer Gesundheitsberufe, Klienten, Angehörige, Kostenträger, Gesetzgeber, Forscher und Entscheidungsträger im Bereich der Ergotherapie im Speziellen, sowie des Gesundheitsbereiches im Allgemeinen, von dem vorliegenden Werk profitieren. Die Autoren bereiten den Praxisleitfaden didaktisch verständlich auf: Der Einführung über Ergotherapie, samt der Beleuchtung ihrer wissenschaftlichen Methoden, folgt ein Überblick zu ASS, der auch Kriterien, Verhaltensbeispiele und Konzeptualisierungen von Betroffenen enthält. Weiterführend wird der ergotherapeutische Prozess bei ASS strukturiert erläutert. Besonderer Fokus liegt auf der Evaluation und den Interventionen. Abschließend werden “Best Practices” und darin erkennbare Evidenzen detailliert beschrieben. Das Ende bilden Schlussfolgerungen für Praxis, Ausbildung und Forschung sowie umfangreiche Anhänge, die davor erwähntes verdichten und vertiefen.
Rezension von: Sophie Helbich-Poschacher (24.07.2018)

Kurzbeschreibung:
Leitlinien der Ergotherapie – Instrumente für Praxis, Lehre und Wissenschaft Praxis verbessern, Versorgungsqualität steigern, Kosten sparen und Zufriedenheit der Klienten erhöhen: Die Anforderungen an die therapeutischen Gesundheitsfachberufe sind hoch. Praxisleitlinien stellen Informationen und Interventionen bereit – systematisch und evidenzbasiert.Band 1: Menschen mit einer Autismus-Spektrum-StörungMenschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) sind in ihrer Entwicklung -beeinträchtigt: Sie haben Schwierigkeiten im Verständnis sozialer Signale und Kommunikation, zeigen stereotype Verhaltensweisen bei eingeschränkten Interessen. Für die Evaluation von Klienten mit ASS braucht es typischerweise ein kombiniertes Bottom-up- und Top-down-Vorgehen und die Beobachtung von Klienten in verschiedenen Kontexten, um deren Bedürfnisse an sozialer, betätigungs- oder arbeitsorientierter Partizipation oder Teilhabe zu erfüllen.
Autoren: Scott Tomchek, Kristie Patten Koenig, Verlag: Hogrefe AG; Auflage: 1 (23. Oktober 2017)

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