Die besondere Wahrnehmungs- und Erlebniswelt autistischer Personen begreifbar machen – für Nichtbetroffene ebenso wir für deren Umfeld. Das ist das Ziel des digitalen Games „Canvas of Thoughts“. Die Initialidee dazu stammt von Ronja Rößner, die selbst diagnostizierte Autistin ist.
„Vor rund drei Jahren, bei der Bachelor-Arbeit zu meinem Studium Interactive Media and Games Business habe ich mich mit dem Thema von Computerspielen im Therapiekontext beschäftigt“, erzählt die junge Deutsche von der Entstehung des Spielekonzepts. Überrascht stellte sie damals fest, dass zwar einige educational games am Markt waren (Anm.: Spiele, die auf unterhaltende Weise Wissen vermitteln), jedoch: „Ich konnte keine Angebote mit therapeutischem Hintergrund finden. Das brachte mich auf die Idee zum Spiel.“